Campregeln 2026

Wir werden uns alle an diese Regeln halten.

Warum brauchen wir Campregeln?

Ein Camp mit vielen hundert Teilnehmern funktioniert nur dann gut, wenn alle bereit sind, Verantwortung für das gemeinsame Leben zu übernehmen. Die Campregeln sind deshalb keine willkürlichen Vorschriften, sondern helfen uns, ein sicheres, respektvolles und geordnetes Miteinander zu ermöglichen.

Jeder Teilnehmer bringt seine eigene Persönlichkeit, seinen eigenen Hintergrund und seine eigenen Gewohnheiten mit. Gerade deshalb brauchen wir klare Leitlinien, die uns helfen, als große Gemeinschaft zusammenzuleben. Die Regeln schützen die Teilnehmer, erleichtern den Ablauf des Camps und sorgen dafür, dass sich alle wohl und sicher fühlen können.

Als Royal Rangers orientieren wir uns dabei nicht nur an organisatorischen Anforderungen, sondern auch an den Werten unseres Glaubens. Respekt, Verantwortung, Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme sind deshalb keine Nebensache, sondern bilden das Fundament unseres Camps. Wenn wir diese Regeln gemeinsam ernst nehmen, schaffen wir die Grundlage für eine unvergessliche Zeit voller Abenteuer, Gemeinschaft und persönlicher Erfahrungen.

Campregeln

1. Royal Ranger-Regeln und gegenseitige Rücksichtnahme

Die Royal Rangers haben mit ihrem Versprechen und der Goldenen Regel eine klare Grundlage für ihr Handeln. Diese Werte bilden auch auf dem Camp das Fundament unseres Zusammenlebens. Bei mehreren hundert Teilnehmern aus vielen verschiedenen Stämmen funktioniert Gemeinschaft nur dann gut, wenn jeder bereit ist, Rücksicht zu nehmen und andere zu achten. Diese Regel erinnert uns daran, dass wir nicht nur für uns selbst da sind, sondern Verantwortung für die ganze Campgemeinschaft tragen.

2. Anweisungen der Mitarbeiter befolgen

Die Mitarbeiter tragen Verantwortung für Sicherheit, Ablauf und Organisation des Camps. Viele Entscheidungen müssen schnell getroffen werden, zum Beispiel bei Programmänderungen, Wetter oder Sicherheitsfragen. Wenn Anweisungen zuverlässig befolgt werden, können Mitarbeiter das Camp sicher und geordnet durchführen. Ohne diese Regel würde jede Situation unnötig kompliziert werden und wichtige Entscheidungen könnten nicht schnell umgesetzt werden.

3. Verpflichtende Teilnahme am Programm

Das Camp ist bewusst als gemeinsames Erlebnis gestaltet. Die Programmpunkte sind aufeinander abgestimmt und bilden zusammen die Geschichte, das Lernen und die Gemeinschaft des Camps. Wenn Teilnehmer einzelne Programmpunkte auslassen würden, würde das sowohl den Ablauf als auch die Gruppendynamik stören. Die verpflichtende Teilnahme sorgt dafür, dass alle Teil des gemeinsamen Erlebnisses sind.

4. Verlassen des Campgeländes nur mit Genehmigung

Auf einem großen Camp ist es entscheidend zu wissen, wo sich die Teilnehmer befinden. Wenn jemand das Gelände verlässt, ohne dass die Leitung darüber Bescheid weiß, kann das im Notfall zu großen Problemen führen. Durch diese Regel wird sichergestellt, dass jederzeit nachvollziehbar ist, wer sich wo aufhält und dass niemand unbemerkt außerhalb des sicheren Campbereichs unterwegs ist.

5. Tragen der einheitlichen Campkleidung

Die Campkleidung schafft ein sichtbares Gemeinschaftsgefühl und stärkt die Identifikation mit dem Camp. Gleichzeitig erleichtert sie die Orientierung: Teilnehmer, Leiter und Mitarbeiter sind schnell als Teil des Camps erkennbar. Gerade bei vielen Menschen hilft die einheitliche Kleidung dabei, Zusammengehörigkeit zu fördern und das Camp auch nach außen sichtbar zu machen.

6. Ordnung und Sauberkeit auf Zelt- und Stammplätzen

Ein Camp funktioniert nur, wenn jeder seinen Bereich ordentlich hält. Unordnung oder Essensreste können Tiere anlocken, hygienische Probleme verursachen und den Campplatz beschädigen. Klare Regeln für Ordnung, Spülen und das Verbot von Graben schützen sowohl den Platz als auch die Gesundheit der Teilnehmer und erleichtern das Zusammenleben vieler Menschen auf engem Raum.

7. Fundsachen abgeben

Bei einem großen Camp gehen immer wieder Dinge verloren. Eine zentrale Fundstelle sorgt dafür, dass verlorene Gegenstände schnell wieder zu ihrem Besitzer zurückfinden. Ohne diese Regel würden viele Dinge dauerhaft verschwinden oder unnötig gesucht werden müssen.

Royal Rangers finden erst recht keine Dinge, die Andere noch nicht verloren haben.

8. Geschlossene Schuhe tragen

Auf einem Campgelände liegen Zeltheringe, Holzstücke oder andere Gegenstände, die zu Verletzungen führen können. Barfußlaufen oder Flip-Flops erhöhen die Gefahr von Schnittverletzungen oder Stürzen erheblich. Geschlossene Schuhe sind daher eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Sicherheitsmaßnahme.

9. Abstand zu Abspannschnüren der Zelte

Zeltleinen stehen unter Spannung und können leicht übersehen werden. Wer dort spielt oder läuft, kann stolpern und sich verletzen. Gleichzeitig könnten Zelte beschädigt werden. Diese Regel schützt also sowohl die Teilnehmer als auch die Zelte.

10. Keine fremden Zelte betreten

Zelte sind der persönliche Rückzugsraum der Teilnehmer. Die Regel schützt die Privatsphäre und verhindert unangenehme Situationen. Besonders wichtig ist dabei die klare Trennung zwischen Jungen- und Mädchenzelten, damit sich alle Teilnehmer sicher und respektiert fühlen können.

11. Angemessene Kleidung

Das Camp basiert auf christlichen Werten und legt Wert auf ein respektvolles Miteinander. Kleidung kann das Klima innerhalb einer Gemeinschaft beeinflussen. Eine bewusst zurückhaltende Kleiderordnung hilft dabei, unnötige Spannungen zu vermeiden und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen können.

12. Campgelände sauber halten und Naturschutz beachten

Ein Camp findet mitten in der Natur statt. Deshalb tragen alle Teilnehmer Verantwortung für die Umgebung. Müll, Holzreste oder Schnitzabfälle müssen ordentlich entsorgt werden. Diese Regel schützt die Umwelt und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Platz auch nach dem Camp in gutem Zustand bleibt.

13. Pünktlichkeit

Ein Camp mit vielen Teilnehmern kann nur funktionieren, wenn Abläufe zuverlässig eingehalten werden. Wenn einzelne Gruppen zu spät kommen, verschieben sich ganze Programmpunkte. Pünktlichkeit ist deshalb ein Ausdruck von Respekt gegenüber allen anderen Teilnehmern und sorgt für einen reibungslosen Ablauf.

14. Probleme der Campleitung melden

Konflikte, Gefahren oder organisatorische Probleme können auf einem großen Camp jederzeit entstehen. Wenn solche Situationen frühzeitig gemeldet werden, können sie schnell gelöst werden. Diese Regel hilft dabei, größere Schwierigkeiten zu vermeiden und das Camp sicher zu halten.

15. Keine Handys für Teilnehmer

Das Camp soll eine Zeit sein, in der Gemeinschaft, Abenteuer und persönliche Begegnungen im Mittelpunkt stehen. Smartphones würden viele Teilnehmer aus dieser gemeinsamen Erfahrung herausziehen. Die Regel hilft, Ablenkung zu reduzieren und die Aufmerksamkeit auf das gemeinsame Erleben zu richten.

16. Keine Haftung für Wertgegenstände

Auf einem Camp können Gegenstände verloren gehen oder beschädigt werden. Die Regel macht klar, dass Teilnehmer selbst Verantwortung für ihre persönlichen Dinge tragen. Gleichzeitig ermutigt sie dazu, wertvolle Gegenstände möglichst gar nicht erst mitzubringen.

17. Verbot von Rauchen und Alkohol

Das Camp ist eine Veranstaltung für Kinder und Jugendliche und orientiert sich an christlichen Werten. Rauchen und Alkohol widersprechen diesem Rahmen und könnten zudem gesundheitliche oder sicherheitsrelevante Risiken verursachen. Das klare Verbot schützt die Teilnehmer und schafft eine sichere Umgebung.

Liebe Eltern

Damit unser Regionalcamp für alle Teilnehmer eine sichere, fröhliche und unvergessliche Zeit wird, sind klare Regeln notwendig. Auf einem Camp dieser Größe leben, spielen und lernen viele Kinder und Jugendliche gemeinsam über mehrere Tage hinweg auf engem Raum. Damit dieses Zusammenleben gelingt, braucht es Verlässlichkeit, gegenseitige Rücksichtnahme und die Bereitschaft, gemeinsame Regeln einzuhalten.

Als Campleitung tragen wir eine große Verantwortung für das Wohl und die Sicherheit aller Teilnehmer. Deshalb gelten die Campregeln verbindlich für alle. Wir bitten Sie als Eltern, Ihr Kind darin zu unterstützen, diese Regeln ernst zu nehmen und einzuhalten.

Uns ist wichtig, offen auszusprechen: Die Einhaltung der Regeln werden wir auf dem Camp konsequent einfordern. Dies geschieht nicht aus Strenge um ihrer selbst willen, sondern weil nur so ein sicherer, geordneter und für alle angenehmer Ablauf möglich ist. Wenn sich jeder an die Regeln hält, profitieren alle davon – das Camp bleibt sicher, Konflikte werden vermieden und die gemeinsame Zeit kann wirklich Freude machen.

Sollte ein Teilnehmer wiederholt oder schwerwiegend gegen die Campregeln verstoßen und dadurch das Wohl oder die Sicherheit anderer gefährden, behalten wir uns vor, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Dazu kann im äußersten Fall auch gehören, dass ein Teilnehmer vorzeitig vom Camp abgeholt werden muss.

Diese Entscheidung treffen wir niemals leichtfertig. Unser Ziel ist immer, gemeinsam Lösungen zu finden und Kinder zu begleiten. Gleichzeitig sind wir verpflichtet, die gesamte Campgemeinschaft im Blick zu behalten und eine sichere Umgebung für alle Teilnehmer zu gewährleisten.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass dieses Camp für die Kinder und Jugendlichen zu einer wertvollen, prägenden und fröhlichen Erfahrung wird.